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Anwendung von Polycarboxylat-Superplastifikator in Gips

Wenn der hocheffiziente Superplastifikator auf Polycarbonsäurebasis (Wasserreduzierendes Mittel) in einer Menge von 0,2 % bis 0,3 % der Masse des zementartigen Materials hinzugefügt wird, kann die Wasserreduzierungsrate 25 % bis 45 % betragen. Es wird allgemein angenommen, dass das hocheffiziente Wasserreduzierungsmittel auf Polycarbonsäurebasis eine kammförmige Struktur hat, die durch Adsorption an Zementpartikeln oder Zementhydratationsprodukten eine sterische Hinderungswirkung erzeugt und eine Rolle bei der Dispergierung und Aufrechterhaltung der Dispersion des Zements spielt. Die Untersuchung der Adsorptionseigenschaften von Wasserreduzierungsmitteln auf der Oberfläche von Gipspartikeln und ihres Adsorptions-Dispersionsmechanismus hat gezeigt, dass das hocheffiziente Wasserreduzierungsmittel auf Polycarbonsäurebasis eine kammförmige Adsorption mit einer geringen Adsorptionsmenge an der Gipsoberfläche und einem schwachen elektrostatischen Abstoßungseffekt aufweist. Seine dispergierende Wirkung beruht hauptsächlich auf der sterischen Hinderungswirkung der Adsorptionsschicht. Die durch den sterischen Hinderungseffekt hervorgerufene Dispergierbarkeit wird durch die Hydratisierung des Gipses weniger beeinträchtigt und weist daher eine gute Dispersionsstabilität auf.

Polycarboxylat-Superplastifikator

Zement hat eine abbindefördernde Wirkung auf Gips, wodurch die Abbindezeit des Gipses beschleunigt wird. Wenn die Dosierung 2 % übersteigt, hat dies einen erheblichen Einfluss auf die anfängliche Fließfähigkeit, und die Fließfähigkeit verschlechtert sich mit zunehmender Zementdosierung. Da Zement eine abbindefördernde Wirkung auf Gips hat, wird dem Gips eine entsprechende Menge Gipsverzögerer zugesetzt, um den Einfluss der Abbindezeit auf die Fließfähigkeit des Gipses zu verringern. Die Fließfähigkeit des Gipses nimmt mit zunehmender Zementdosierung zu; die Zementzugabe erhöht die Alkalität des Systems, wodurch sich der Wasserreduzierer im System schneller und vollständiger auflöst und die wasserreduzierende Wirkung deutlich verstärkt wird; gleichzeitig ist der Wasserbedarf von Zement selbst relativ gering, was bei gleicher Wasserzugabe einer Erhöhung des Wasser-Zement-Wertes entspricht, was auch die Fließfähigkeit leicht erhöht.
Polycarboxylat-Wasserreduzierer haben eine ausgezeichnete Dispergierbarkeit und können die Fließfähigkeit von Gips bei relativ geringer Dosierung deutlich verbessern. Mit zunehmender Dosierung nimmt die Fließfähigkeit des Gipses deutlich zu. Polycarboxylat-Wasserreduzierer haben eine stark verzögernde Wirkung. Mit zunehmender Dosierung verlängert sich die Abbindezeit deutlich. Aufgrund der stark verzögernden Wirkung von Polycarboxylat-Wasserreduzierern kann eine Erhöhung der Dosierung bei gleichem Wasser-Zement-Verhältnis zur Verformung der Gipskristalle und zur Lockerung des Gipses führen. Die Biege- und Druckfestigkeit von Gips nimmt mit zunehmender Dosierung ab.
Polycarboxylatether-Wasserreduzierer verlangsamen das Abbinden von Gips und verringern seine Festigkeit. Bei gleicher Dosierung verbessert die Zugabe von Zement oder Calciumoxid dessen Fließfähigkeit. Dies senkt den Wasser-Zement-Wert, erhöht die Dichte des Gipses und damit seine Festigkeit. Darüber hinaus erhöht die verstärkende Wirkung von Zementhydratationsprodukten auf den Gips dessen Biegezug- und Druckfestigkeit. Eine Erhöhung der Zement- und Calciumoxidmenge erhöht die Fließfähigkeit des Gipses, und eine entsprechende Zementmenge kann seine Festigkeit deutlich verbessern.
Bei der Verwendung von Polycarboxylatether-Wasserreduzierern in Gips erhöht die Zugabe einer entsprechenden Menge Zement nicht nur dessen Festigkeit, sondern sorgt auch für eine höhere Fließfähigkeit bei minimaler Auswirkung auf die Abbindezeit.


Beitragszeit: 06.08.2025